Kommt nun der Ubuntu-eigene Firefox?

Die Vorab-Version des neuen Firefox hat Irritationen und Ärger bei vielen Benutzern und besonders den Ubuntu-Enticklern ausgelöst. Es präsentierte sich nach dem Start eine EULA. Diese Lizenz-Bedingungen sagen dem Benutzer exakt, was dieser tun darf, und zu unterlassen hat. Dies war bisher nur von proporitärer Software bekannt.

Dies hat nun eine Diskussion unter den Ubuntu-Entwicklern ausgelöst, die sowohl Darstellung, wie auch Sinnhafigkeit der EULA kritisieren.
Momentan wird aber zur Besonnenheit geraten, Ubuntu wollte Firefox weiter beibehalten. Mozilla hat bereits auf die Vorwürfe reagiert. (Mehr dazu im Heise Artikel).

Sollte Ubuntu Firefox nun wirklich aus dem Projekt verbannen, heisst das natürlich nicht, dass unter Ubuntu kein Firefox mehr verfügbar ist. Vor zwei Jahren gab es einen Streit zwischen Mozilla und Debian woraufhin, Debian seine eigene Firefox Variante auf den Markt brache: Icweasel. Er unterscheidet sich leidglich in den verwendeten Logos von Firefox, da er auf demselben Code basiert. Auch Plugins, die für den Firefox geschrieben sind funktionieren einwandfrei unter Iceweasel.

Ich nehme an, dass es zu einer Einigung kommen wird, und Firefox weiterhin Bestandteil von Ubuntu bleibt. Sollte dies nicht so kommen, ist dies aber kein Grund zur Sorge, da alles wie gewohnt weiter funktioniert, und man sich wirklich nur an den neuen Namen gewöhnen muss.

Update: Mozilla hat eine Lösung präsentiert :)

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