Trojaner mit eingebautem DHCP-Server

Als ich gestern diese Meldung gelesen habe, war ich erstaunt. Die Entwickler des dort genannten Trojaners sind in gewisser Weise Genies.
Was passiert? Der Trojaner installiert einen DHCP-Server auf dem infizierten PC. Dieser versorgt anfragende PCs mit einer IP-Adresse und DNS-Einträgen. So kann nicht nur der infizierte PC auf manipulierte Seiten weitergeleitet werden, sondern auch andere, nicht infizierte PCs im Netzwerk.

Die Idee die hinter dem Trojaner steckt ist gar nicht mal so doof. Sobald sich auch nur ein verwundbarer Rechner im Netzwerk findet, sind auch andere Geräte gefährdet. Bei kleinen Netzwerken hält sich die Problematik noch in Grenzen. Aber bei größeren Netzwerken können somit sehr viele Anwender betroffen sein.
Beispiele wie diese zeigen, dass man sich immer Gedanken machen muss, welchen Geräten man Zugang in das Netzwerk gibt, und welchen nicht. Desweiteren zeigt es nur ein weiteres mal, dass man jederzeit darauf achten muss, dass die Sicherheitssoftware und das Betriebssystem selbst aktuell ist.

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