5 Tipps für die Webshop-Optimierung
März 15th, 2009, um 18:11 Uhr | von Michael KarlEinen Onlineshop hat vermutlich schonmal jeder Webdesigner umgesetzt. Trotzdem ist es erstaunlich, wie viele, proessionelle, Onlineshops klassische Fehler begehen. Wenn man an ein paar wichtige Details denkt, kann man einen möglichen Kunde eher zum Käufer rekrutieren.
- Versandkosten
Die Versandkosten können ein wichtiges Kriterium für den Kunden sein. Viele Onlineshops präsentieren zwar den Hinweis ab 50 EUR Versandkostenfrei, wieviel man sonst zahlt ist aber unklar. Häufig muss man erst auf einer seperaten Seite, oder im Bestellvorgang den Versandkostenpreis nachsehen.
Der seperate Hinweis, was der Versand kostet ist daher sehr wertvoll, und sollte möglichst bei jedem Produkt eingeblendet werden. - Versandunternehmen
Es gibt eine große Anzahl an Versandhändlern in Deutschland. Ich persönlich bevorzuge dabei DHL, da ich meine Pakete über die Packstation handeln kann. Mit den anderen Unternehmen habe ich bisher großteils gute Erfahrung. Lediglich ein Billiganbieter hat es sich mit mehreren Aktionen bei mir verscherzt.
Da es vielen Kunden wir mir geht, ist der Versandhändler gegebenenfalls ein Entscheidungsgrund zum Kauf. Daher sollte auch der Versandhändler sichtbar gekennzeichnet werden. - Zahlarten
Während Nachname und Vorauskasse früher Standard waren, sind beide Zahlarten inzwischen eher unbeliebt. Auch die Übermittlung der Bankverbindung (Lastschrift) und Kreditkarten-Daten ist eher mit negativen Gedanken verbunden, aber auch noch häufig akzeptiert.
Elektronische Zahlungsarten wie Paypal, und Co sind inzwischen eher akzeptiert, da man die sensiblen Daten einem großen Anbieter übermitteln muss, und nicht dem kleinen Nischen-Shop aus dem Internet.
Daher sollten Bezahlarten genau so, wie Versandkosten und Versandhandel eindeutig gekennzeichnet und präsentiert werden. Am Besten setzt man auf jede Seite des Shops eine Box mit den entsprechenden Logos und einem Link zu einer Detailseite. - Allgemein Geschäftsbedingungen
AGB sind für viele Shopbetreiber ein lästiges Beiwerk. Es handelt sich um ganz viel Text, der eigentlich immer das gleiche sagt, aber trotzdem da sein muss. Die fehlende Liebe merkt man daher auch häufig in der Umsetzung. Schlecht leserlich, mit kleiner Schriftgröße, auf engem Raum sind die AGB zu finden.
In einem Gespräch mit einer Seniorencomputer-Gruppe habe ich erfahren, dass viele der Senioren von den schlecht zu lesenden AGB abgeschreckt wurden. Auch unklare Vorgänge waren ein Grund von einer Bestellung abzusehen.
Dies ist ein Verhalten, dass nicht nur älteren Menschen so geht. Lesbare AGB, die schön formatiert präsentiert werden sind daher besser, als der Versuch das “Übel” klei zu halten. - Produktbilder mit Mehrwert
Produktbilder sind wahrscheinlich die wichtigsten Verkaufsberater überhaupt in einem Onlineshop. Daher ist es eigentlich schade, dass viele Shopbetreiber den Fehler machen und die Produktbilder nicht mit Mehrwert versehen.
Zwei bis drei kurze Sätze, die ein paar Informationen liefern sind unter Umständen sehr hilfreich und beeinflussen den Käufer bei seinem Kauf. Natürlich muss man auf den Sinngehalt der Beschreibung achten.
Möchte ich eine gelbe Zitrone verkaufen, ist die Bildbeschreibung “Gelbe Zitrone” absolut sinnlos. “Unbehandelte Zitrone aus deutschem Anbau” ist hingegen eine sinnvolle Beschreibung.
Diese Tips wurden mit Sicherheit schon woanders genannt. Dennoch sind es Punkte, die mir immer wieder auffallen, und die auch viele “professionelle” Webentwickler falsch machen.
