Warum eigentlich Typo3?

Wer den Beitrag Typo3 ist überall im Oreilly-Blog gelesen hat, könnte sich fragen: Warum eigentlich Typo3? Der Grund ist eigentlich recht simpel. Schaut man sich den CMS-Markt mal an findet man schnell die üblichen verdächtigen. Joomla, Drupal, Typolight, und Typo3.

Auch noch recht bekannt sein dürften ezPublish und Silverstripe. Beide Systeme haben in Deutschland aber noch nicht richtig Einzug gehalten und sind noch relativ jung. Vergleicht man nun Typo3 mit den anderen System dürfte man schnell festellen, dass Typo3 einfach mehr kann. Joomla ist zwar schneller gelernt, und es gibt viel mehr schöne Themes – Möchte man aber mehr als nur einen Titel und einen Inhalt in eine Seite einbauen, stößt man bei Joomla an seine Grenzen. Schon alleine durch die Konfigurationssprache Typoscript sind einem Typo3-Entwickler alle Türen offen.
Bedenkt man die sehr individuellen Anforderungen der einzelnen Kunden, dürfte man schnell festellen: Nicht alles ist mit meinem System umsetzbar. Bei Typo3 hingegen, kann man davon ausgehen, dass jede noch so individuelle Anforderung machbar ist.

Lobe ich Typo3 jetzt nicht zu sehr in den Himmel? Ich habe bereits ein paar Seiten mit Drupal, und anderen Systemen umgesetzt und deren Fähigkeiten zu schätzen gelernt. Dennoch habe ich diese Individualität von Typo3 immer wieder vermisst. Kein Wunder, dass so viele Agenturen auf Typo3 setzen.
Nachtrag: Man sollte beachten, dass dieses Maß an Individualität auch nur genutzt werden sollte, wenn man diese benötigt. Mit leichtgewichtigeren Systemen wie z.B. Typolight kommt man auch schnell ans eigentliche Ziel.

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5 Antworten auf Warum eigentlich Typo3?

  1. Anne-Kathrin sagt:

    “Vergleicht man nun Typo3 mit den anderen System dürfte man schnell festellen, dass Typo3 einfach mehr kann.” – schreibst du.
    Ich stelle mir als ehemalige Joomla und derzeitige TYPOlight Nutzerin schon lange die Frage, wo der TYPO3 User (!) denn nun ganz konkret die Vorteile gerade in Bezug auf TYPOlight sieht. Jeder TYPO3 User ist scheinbar davon überzeugt, dass TYPOlight in keinster Weise mithalten könne. Warum?
    Leider wirst du an dieser Stelle insgesamt ein wenig “kurz angebunden”.
    Schade. Ich hätte diese Frage so gerne mal konkret am Beispiel beantwortet bekommen. Wissentlich, dass ich man die Leistungsstärke eines CMS erst mit viel Erfahrung wirklich beurteilen kann… bei TYPO3 würde das bei mir also noch dauern.

    Viele Grüße
    Anne-Kathrin

  2. Lars Tubies sagt:

    Zunächst finde ich es schade, dass du ein so facettenreiches Thema nur oberflächlich behandelst.

    Ich sehe es ähnlich aber nicht ganz so wie du. Angefangen habe ich neben zahlreichen Versuchen auch mit TYPO3, als ernsthafte Lösung.

    Es gibt sicher auch Projekte bei denen ich TYPO3 allen anderen System vorziehen würde. Doch bei einigen Kunden ist “damit geht alles” eben kein K.O. Kriterium. Und natürlich kann man T3 auch auf Shared Hosting laufen lassen und auch die Seiten cachen. Doch der wahre Grund wieso viele Agenturen damit arbeiten ist einfach dieser “Quasi-Standard”. Es gibt sogar Zertifizierungen zum TYPO3 Integrator. Doch ob das System immer das richtige für jeden Kunden und jeden Fall ist mag ich bezweifeln.

    TYPO3 kann vieles – kann es auch intuitiv bedienbar sein? Richtet sich T3 out-of-the-Box nach aktuellen Webstandards? Vieles (grundsätzliches) kann sich auch der Großvater der OSS WCMS nicht auf die Fahne schreiben und meines Erachtens ist das auch gut so.

    Ich bin der Meinung, dass jedes System seine ganz eigene Berechtigung hat für Projekte eingesetzt zu werden, für die es am Geeignetsten erscheint. Zu meinem Job gehört es auch, genau das zu evaluieren, um für den Kunden Kosten einzusparen.

    Ich verstehe jedoch ganz klar, dass es im Bereich von Festanstellungen Sinn ergibt, ein System zu nutzen um z.B. krankheitsbedingte Ausfälle der Mitarbeiter zu kompensieren.

    Wieso für ein kleines Blog nicht WordPress nutzen?
    Oder eine kleine Firmenpräsenz / Microsite mit TYPOlight umsetzen?

    Die genannten Systeme lassen sich modular erweitern und ist am Ende nur eine Frage der Effizienz.

  3. Jared sagt:

    Ich arbeite beruflich mit TYPOlight und TYPO3. Ich vergleiche fast jeden Tag beide Systeme und in 90% der Fälle ist TYPO3 absolut übertrieben!

    Das heißt das wir in dem normalen Agenturalltag 90% der Kundenanforderungen mit TYPOlight abbilden können. Wieso also ein System nehmen das weder benutzerfreundlich noch performant ist???

    Ich verstehe diese Besessenheit für TYPO3 nicht!

  4. Tolleiv sagt:

    @Jared – wie benutzerfreundlich es ist hast du (als Agentur) selbst in der Hand – ein normales TYPO3 System ist sicherlich nicht perfekt und die Community bemüht sich ständig um Verbesserung der Standards – aber auch ohne diese hat man bei der Umsetzung im System wie im Artikel erwähnt quasi unendliche viele Möglichkeiten zur Konfiguration und Erweiterung. Das Rechtemanagement in Kombination mit Workspace- und Lokalisierungskonzepten wirst du in keinem anderem Systen finden. Die Größe und Aktivität der Community sprechen zusätzlich eine sehr deutliche Sprache.

  5. Michael Karl sagt:

    Hi,

    ich denke mal, mein Beitrag kam etwas falsch rüber. Mein etwas älterer Beitrag aus dem Jahre 2008 besitzt für mich immer noch Aktualität: http://milkstyle.de/blog/2008/04/27/typo3-nicht-die-loesung-aller-dinge/

    Für ein Blog würde ich in jedem Fall WordPress einsetzen, auch gibt es Seiten, welche ich mit WordPress bauen würde. Auch einfache Seiten, sogar mehrsprachig, wären auf jeden Fall die Wahl von Typolight.

    Geht es aber um aufwendige Webseiten deren Inhalte gegenseitig aufeinander stützen ist für mich die Flexibilität von Typo3 die erste Wahl.

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